Zeigt ein Pferd ein Verhalten wie Koppen, Weben, Head-Shaking o. ä. spricht man von einer Verhaltensstörung. In einem solchen Fall sollte schnell gehandelt werden, damit das Pferd sein psychisches Wohlbefinden wiedererlangt und physische Schäden am Pferd vermieden werden.

Eine Verhaltensstörung kann eigenständig oder ein Begleitsymptom zu einer Erkrankung sein. Eigenständig bedeutet, dass die Verhaltensstörung sehr wahrscheinich aus unzureichenden Haltungs- und/oder Nutzungsbedingungen resultiert.

 

Können die Ursachen nicht an den Haltungs- und/oder Nutzungsbedingungen festgemacht werden oder tritt nach der Behebung dieser keine Besserung ein, empfiehlt sich eine tierärztliche Untersuchung. In dieser kann abgeklärt werden, ob eine Erkrankung vorliegt, die als Begleitsymptom die gezeigte Verhaltensstörung hervorruft.